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Im Test - Call of Duty 5 - World At War

cod5_u.jpgNachdem uns der letzte Teil der beliebten Call of Duty Reihe in den modernen Krieg der Gegenwart versetzte, führt uns der fünfte Teil wieder zurück ins Kampfgeschehen des zweiten Weltkriegs. Viele haben mit einer ähnlichen Überraschung wie beim vierten Titel gerechnet. Die Spielemacher von Treyarch bleiben jedoch dem alten Call of Duty Kodex treu und bieten wieder Altbekanntes im neuen Design. Ob der neue Titel Call of Duty 5 World of War an den Erfolg von Call of Duty Modern Warface anknüpfen kann, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

 

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Nach einem kurzen Ausflug in den Krieg der Neuzeit, heißt es dieses mal wieder "zurück zu den Wurzeln" Soldat. Eigentlich schade, denn nach dem großen Erfolg des letzen Teils Call of Duty 4 Modern Warfare (über 7 Mio. verkaufte Exemplare) aus dem Hause Infinity Ward, war lange unklar, in welcher Zeitepoche der neue CoD-Titel spielen wird. Die Spielemacher aus dem Hause Treyarch blieben jedoch dem alten Call of Duty Kodex treu, und versetzen den Spieler wieder ins gewohnte Bild des zweiten Weltkriegs. Diesmal führt uns die Geschichte allerdings in den Pazifikkrieg, sowie in den eisig kalten Russland-Feldzug.

 

 

 

Zurück zu den Wurzeln...

Wie bereits erwähnt, übernimmt der Spieler diesmal wieder die Rolle zweier Soldaten im zweiten Weltkrieg. Der erste Geschichtsstrang bildet das Kampfgeschehen im fernen Pazifikkrieg. Als Private Miller kämpfen Sie sich durch unzählige Inselmissionen und müssen sich gegen die Kamikaze-Truppen der kaiserliche Armee beweisen.

 

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Die zweite Geschichte bildet der gewohnte Russland-Feldzug. Hier verkörpern Sie den jungen Private Petrenko, der sich zunächst gegen eine deutsche Übermacht im zerstörten Stalingrad durchschlagen muss. Später marschieren Sie dann in verschiedenen Missionen von Russland bis nach Berlin.

 

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Altes, neu aufpoliert!

Hatte im letzten Teil Call of Duty: Modern Warfare noch die Spieleschmiede Infinity Wards die Schreibfeder in der Hand, so ist dieses Mal das Team aus dem Hause Treyarch für die Entwicklung des neuen Titels verantwortlich. Wir kennen die Jungs von Treyarch bereits vom zweiten und dritten Titel der Call of Duty Saga. Treyarch geht auch beim neuen Titel Call of Duty World At War kein Risiko ein. In Call of Duty World At War wird Altbewährtes in ein neues Gewand verpackt. Die Grafik erinnert sehr an das Design des Vorgängers aus dem Hause Infinity Ward, vermittelt aber bekannte Inhalte aus früheren Call of Duty Titeln. Dieses ist auch nicht verwunderlich, denn das Team von Treyarch nutzt für den neuen Titel "World At War" die bewährte Grafikengine aus dem vierten Teil der Saga. Diese leistet auch im fünften Teil erstaunlich gute Arbeit, bleibt aber an einer Grafikengine alias FarCry 2 noch ein ganzen Stück zurück.

In Sachen Audio hat Treyarch ebenfalls solide Arbeit geleistet. So klingen sämtliche Synchronstimmen wirklich authentisch und recht professionell. Hier haben wir in anderen Titeln des Genres schon echte Katastrophen erlebt. Auch andere Sounds, wie Explosionen, Umgebungsgeräusche und Co. wirken sehr gelungen. Nur den Sound einzelner Waffen hätte das Team von Treyarch ein wenig aufpolieren können, denn hier wirken manche Schüsse doch extrem blechern und unrealistisch.

 

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Action, Action und nochmal Action...

Wie bei allen Call of Duty Titeln bekommt man auch im fünften Teil nur selten Zeit zum Ausruhen. Hier folgt eine actiongeladene Mission der Anderen. Ob MG-Sperrfeuer, krachende Granaten oder schreiende Kamikaze-Soldaten. Call of Duty World At War bietet gewohnte Detailverliebtheit gepaart mit jeder Menge Action. Vieles kommt einem zwar recht bekannt vor, aber noch nie wurde der zweite Weltkrieg in einem Computerspiel so realistisch wiedergegeben.

 

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Flakstellung einnehmen oder doch lieber zum Bunker?

Ähnlich wie bei allen anderen Call of Duty Titeln läuft auch Call of Duty World At War rech linear ab. D.h. besondere Freiheiten oder Entscheidungsmöglichkeiten bietet auch der neue Call of Duty Titel nicht. Farcry 2 besipielsweise bietet hier wesentlich mehr. Dennoch sind alle Missionen aufwendig in Szene gesetzt und vermitteln eine authentische Geschichte. Viele Missionen kommen einem recht bekannt vor. Dies ist eigentlich auch nicht verwunderlich, denn das zweite Weltkriegsszenario diente schon in unzähligen Ego-Shootern als Schauplatz des Kampfgeschehens. So müssen Sie beispielsweise die feindliche Flakstellung ausschalten, strategisch wichtige Punkte einnehmen oder den Oberfeldmarschall der gegnerischen Truppen mit dem Scharfschützengewehr eliminieren. Der vierte Teil der Call of Duty Saga überraschte hier mit erfrischend neuen Missionen. Aus dieser Sicht ist Call of Duty World At War ein klarer Rückschritt. Dennoch versucht das Team von Treyarch den User mit Panzer- oder Flugzeugmissionen o.ä. bei Laune zu halten.

 

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Sushi oder Vodka?

Wie bereits erwähnt, kämpfen Sie als amerikanischer Soldat Private Miller gegen die kaiserlicher Armee Japans. Dieses dürfte auch gleichzeitig die erste echte Neuerung sein, die Call of Duty World At War zu bieten hat. Denn der Pazifikkrieg wurde von den Call of Duty Machern bis jetzt noch nie als Schauplatz genutzt. Die Japanischen Truppen wirken erfrischend anders und vermitteln mit Ihren schreienden Kamikaze-Angriffen einen Hauch von Pearl Harbour und Midway. So passiert es beispielsweise, dass sich die japanischen Truppen mit aufgezogenem Bajonett auf Sie stürzen, und sich nicht kampflos ergeben. Ferner kommt es immer wieder vor, dass die japanischen Truppen gut getarnt im hohen Gras oder unter versteckten Bodenplatten auf Sie lauern. Schnelle Reaktionen und ein volles Magazin sind in solchen Fällen recht hilfreich.

 

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Dagegen wirkt der der Einsatz im Russlandfeldzug eher ernüchternd und ausgelaugt. Hier erwartet den Spieler kaum eine Neuerung. Ob Scharfschützen- oder Panzermission, irgendwie hat man alles schon einmal gesehen und gespielt. Auch die Deutschen Gegner sind seit Castle Wolfenstein eigentlich Dauergäste in diversen Ego-Shootern, die sich mit dem Thema 2. Weltkrieg befassen.

 

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Welcher PC wird benötigt?

Die Anforderungen sind eigentlich identisch mit den Anforderungen des Vorgängers (Call of Duty 4 Modern Warfare). Denn Effekte und Animationen sind, dank der gleichen Grafikengine, sehr ähnlich. Wer also mit seinem Rechner problemlos Call of Duty 4 spielen konnte, wird auch mit dem neuen Call of Duty 5 keinerlei Probleme haben. Unser E6400 Core2Duo Intel-Testsystem mit einer ATI Radeon HD4870 hatte selbst bei höchster Auflösung keinerlei Performanceprobleme.

 

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Mehrspielermodus

Auch beim Multiplayermodus geht Treyarch keine Risiken ein. Das Multiplayerinterface ähnelt dem Interface von Call of Duty 4  Modern Warfare doch sehr. Hier sind diverse Settings möglich. Statt Drohnen (wie in Call of Duty 4) sind hier beispielsweise bissige Schäferhunde einsetzbar.

 

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Fazit

Insgesamt konnte der neue Call of Duty Titel World At War überzeugen. Dem Spieler wird jede Menge Action in einem russisch, japanischen Weltkriegsmix geboten. Zwar besticht das Spiel vereinzelnd auch mit grafischen Highlights, kann sich im direkten Vergleich mit brandaktuellen Grafikengines (wie z.B. aus Farcry 2) jedoch nicht messen. Ging das Team von Infinity Ward mit dem letzten Titel (Call of Duty 4 Modern Warfare) noch in eine neue, erfrischende Richtung, so enttäuschte uns Treyarch mit einem aufgewärmten 2WK Storymix. Gerade die Missionen des Russland-Feldzuges wirken sehr verbraucht, da vieles schon da war und keine wirkliche Neuerung mehr darstellt. Für alle Call of Duty Fans dürfte jeodch auch der neue CoD-Titel absolute Pflicht sein. Für alle Gelegenheitssoldaten bietet der Vorgänger Call of Duty 4  Modern Warfare (unserer Meinung nach)  mehr innovative Highlights. Der Preis von ca. 45 Euro ist für das Spiel noch angemessen. Wir verleihen dem neuen Call of Duty 5 World At War unseren Bronze-Award.

 

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Call of Duty - World at War

 

 

 

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